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DTSV-Workshop Weltklasse-Flair in Somborn: DTSV-Workshop mit US-Weltmeisterin Savannah Miller sorgt für Begeisterung und frische Impulse

Ein Hauch von internationaler Spitzenklasse wehte am Wochenende des 17. und 18. Oktober 2026 durch die Sporthalle in Freigericht-Somborn. Auf Einladung des Deutschen Twirling Sport Verbands (DTSV) war mit Savannah Miller aus den USA eine waschechte Twirling-Weltmeisterin zu Gast, um ihr Wissen in einem zweitägigen Intensiv-Workshop an begeisterte Sportlerinnen, Sportler und Coaches weiterzugeben. Das Fazit nach zwei schweißtreibenden und lehrreichen Tagen fällt durchweg positiv aus: Der Lehrgang war nicht nur eine riesige Inspirationsquelle, sondern auch eine wertvolle Bestätigung für die bisherige Trainingsarbeit in Deutschland.

Starke Basis statt neuer Geheimrezepte

Wer erwartet hatte, dass eine Weltmeisterin das Twirling-Rad völlig neu erfindet, wurde schnell eines Besseren belehrt – und genau das sorgte bei den Teilnehmenden für große Zufriedenheit. Savannah Miller machte von der ersten Minute an deutlich, dass auch an der Weltspitze keine geheime Magie am Werk ist, sondern konsequente Grundlagenarbeit.

Für die anwesenden Trainerinnen und Trainer des Verbands war dies ein besonders schöner Moment der Bestätigung: Die Inhalte und Korrekturen der US-Amerikanerin deckten sich nahtlos mit dem, woran in den deutschen Trainingshallen bereits seit Jahren akribisch gearbeitet wird. Es zeigte sich eindrucksvoll, dass man sich technisch und methodisch auf genau dem richtigen, international anerkannten Weg befindet.

Der Körper als Fundament des Erfolgs

Ein zentrales Leitmotiv des Wochenendes war der Fokus auf die Körperarbeit. Miller betonte immer wieder, dass der eigene Körper die unverzichtbare Basis für jede gelungene Stabtechnik ist. Nur wenn Haltung, Spannung und Bewegungsfluss stimmen, lassen sich komplexe Würfe und Drehungen sicher darauf aufbauen. In logisch aufeinander aufbauenden Trainingseinheiten führte die Weltmeisterin die Teilnehmenden Schritt für Schritt von den körperlichen Basics hin zu anspruchsvollen Kombinationen. Mit ihrer mitreißenden, positiven Art schaffte sie es, aus jedem Einzelnen das Beste herauszuholen.

Wertvolle Impulse ab dem Warm-up und exklusive Trainer-Sit-ins Nicht nur die Aktiven auf der Fläche, sondern auch die anwesenden Coaches konnten aus dem DTSV-Lehrgang enorm viel für ihre eigene Arbeit in den Heimatvereinen mitnehmen. Dabei erwiesen sich oft schon die scheinbaren Kleinigkeiten in der Praxis als wahre Augenöffner: Bereits beim gemeinsamen Aufwärmen gab Savannah Miller durch gezielte Übungen zur Mobilisation und Koordination spannende Einblicke in ihre Trainingsroutine. Diese neuen Impulse und veränderten Blickwinkel auf altbekannte Übungen bereichern nun das Repertoire für das kommende Wintertraining.

Ein absolutes Highlight für die Coaches war zudem der direkte Austausch abseits der Trainingsfläche: An beiden Lehrgangstagen fand ein exklusives „Sit-in“ speziell für die Trainerinnen und Trainer statt. In dieser offenen Frage- und Gesprächsrunde nahm sich Savannah Miller ausgiebig Zeit, um auf spezifische Themen einzugehen, die von den Coaches bereits im Vorfeld eingereicht worden waren. Dieser intensive Dialog auf Augenhöhe bot eine seltene Gelegenheit, tief in die Trainingsphilosophie und Erfahrungswelt einer Weltmeisterin einzutauchen.

Eine verpasste Chance für Abwesende, ein Gewinn für alle Teilnehmenden

Gerade angesichts dieser offenen Gesprächsrunden, der Fülle an hochkarätigem Input und der spürbaren Motivation in der Halle mischte sich am Ende nur ein kleiner Wermutstropfen in die ansonsten perfekte Veranstaltung des DTSV: Es war etwas schade, dass nicht noch mehr Trainerinnen und Trainer die Gelegenheit genutzt haben, an diesem besonderen Lehrgang teilzunehmen. Denn sowohl das Lernen durch genaues Hinsehen in der Halle als auch der direkte Austausch beim Sit-in waren für die eigene Coaching-Praxis von unschätzbarem Wert.

Dennoch blicken der Verband und alle Beteiligten auf ein rundum gelungenes Oktober-Wochenende in Somborn zurück. Mit Muskelkater, aber vor allem mit ganz viel neuem Selbstvertrauen, frischen Ideen und dem guten Gefühl, auf dem absolut richtigen Trainingsweg zu sein, starten die Twirlerinnen und Twirler nun hochmotiviert in die weitere Saisonvorbereitung.

Deutsche Freestyle Meisterschaft 2026 Glanzleistungen und strahlende Sieger

Die Deutsche Freestyle Meisterschaft bot auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckendes Spektakel voller Anmut, Athletik und Kreativität. Tänzerinnen und Teams aus dem ganzen Land kämpften in den Disziplinen Modern Dance und Freestyle um die begehrten Titel. Besonders der TSV Korbach, der SV Wetzlar-Niedergirmes und der TV Langenselbold konnten zahlreiche Erfolge feiern.

Ergebnisse im Modern Dance

In den Modern-Dance-Kategorien zeigten die Athletinnen beeindruckende Leistungen.

  • Modern Dance Solo Junior: Hier dominierte der TV Langenselbold mit einem Doppelsieg. Lenja Römer sicherte sich den ersten Platz, dicht gefolgt von ihrer Vereinskollegin Lavinia Crudu auf dem zweiten Platz. Jana Skuda vom SV Wetzlar-Niedergirmes komplettierte das Podium auf dem dritten Rang.
  • Modern Dance Solo Senior: Bei den Senioren ging der Sieg an Laura Axmann vom SV Wetzlar-Niedergirmes. Oliwia Rybak (TV Langenselbold) ertanzte sich die Silbermedaille, während Junalia Streck von den Majoretten Stockhausen den dritten Platz belegte.
  • Modern Dance Pair Junior: Der Meistertitel im Paartanz ging erneut an den TV Langenselbold, vertreten durch das Duo Hannah Börner und Lenja Römer. Der zweite Platz ging an Patrizia Drzezla und Emelie Felde vom TSV Korbach, gefolgt von Joleen Sander und Juliana Singer (TTSG Niedereschach) auf dem dritten Platz.
  • Modern Dance Team: Die Teamwertung wurde vom TSV Korbach gewonnen, der sich damit den Titel in dieser prestigeträchtigen Kategorie sicherte. Der MMC Villingen belegte den zweiten Platz, und die TTSG Niedereschach erreichte den dritten Rang.

Ergebnisse im Freestyle

Auch die Freestyle-Disziplinen waren hart umkämpft und zeigten die dynamische und akrobatische Seite des Sports.

  • Freestyle Solo Junior: Im Solo der Junioren überzeugte Alisa Werner vom SV Wetzlar-Niedergirmes und holte Gold. Andalusia Alkadi (MMC Villingen) wurde Zweite, und Lena Becker vom TSV Korbach Dritte.
  • Freestyle Solo Senior: In der Altersklasse der Senioren triumphierte Lea Hülsmann vom TSV Korbach. Lea Strauch (MMC Villingen) belegte den zweiten Platz, und Larissa Neige, ebenfalls vom TSV Korbach, sicherte sich Bronze.
  • Freestyle Pair Junior: Der TSV Korbach dominierte auch im Paartanz der Junioren mit Gold und Bronze. Lilly Glanz und Elisa Rinne gewannen den Titel. Der zweite Platz ging an Alina Jazuk und Sofia Riemer von der TTSG Niedereschach. Das Podium wurde durch Ella Bangert und Zoe Drzezla, ebenfalls vom TSV Korbach, vervollständigt.
  • Freestyle Pair Senior: In dieser Kategorie ging der Sieg an Leni Pfeiffer und Luisa Skuda vom SV Wetzlar-Niedergirmes.

Gesamtwertungen und besondere Auszeichnungen

  • Ranglistensiegerin Freestyle: Eine besondere Ehre wurde Alisa Werner vom SV Wetzlar-Niedergirmes zuteil, die zur Ranglistensiegerin gekürt wurde und damit ihre herausragende Leistung über die Saison hinweg unterstrich.
  • Rangliste der Vereine: Die Stärke und Tiefe der Vereine spiegelte sich in der Gesamtrangliste wider. Der TSV Korbach bewies seine Ausnahmestellung und sicherte sich den 1. Platz. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der MMC Villingen und der SV Wetzlar-Niedergirmes.

Die Deutsche Freestyle Meisterschaft war ein voller Erfolg und zeigte das hohe Niveau des Sports in Deutschland. Herzlichen Glückwunsch an alle Siegerinnen, Platzierten und ihre Vereine zu diesen fantastischen Leistungen.