Lizensierte Trainerausbildung beim D.T.S.V WE LOVE TO TWIRL | Gute Trainer sorgen für Erfolg auf der Bühne oder am Turnier
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Lizensierte D.T.S.V. Trainer C


Daniela Rothweiler

Stephanie Paulus-Reschke

Brigitte Steinhüser

Geraldine Schulz

Ramona Schneider

Larissa Werlein

Katharina Kling(2009)

Stephanie Wagner(2009)

Leona Muskart(2009)

Yvette Weber (2009)

Caroline Knoch(2011)

Ramona Schütz(2011)

Ann-Kristin Hildenhagen(2011)

Julia Rühl (2011)

Diana Eisenzapf (2012)

Naja Buda (2015)

Melanie Emde (2015

Susanne Henkel

staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin

Wer möchte Twirlingtrainer werden?

Twirlingsport ist eine sehr komplexe Sportart, die sich nicht nur mit dem Sportgerät – dem Baton befasst, sondern auch Wissen über Körper, Tanzbasis, Choreografie erfordert. Leider erfolgt die Trainerarbeit Deutschland in weiten Zügen ehrenamtlich. Hier ist es in den Vereinen noch ein Umdenken notwendig, denn überall, wo in der Welt erfolgreich getwirlt wird gibt es gut bezahlte und qualifizierte Trainer.

Der D.T.S.V. verfügt über ein vom DOSB anerkanntes Trainerausbildungs- programm welches regelmäßig beim D.T.S.V. angeboten wird. Lizensierte Trainer können diese Ausbildung in einigen Studienzweigen anerkannt bekommen. Genauso wie Nationalmannschaftsmitglieder evt. während des Studiums Kostenvergünstigungen für die Stuidengebühr erhalten können.


Um Twirler qualifiziert ausbilden zu können, ist eine fundierte Ausbildung zum Twirlingtrainer notwendig. Fehler zu erkennen heißt oft nicht nur an den Symptomen "herumdocktern". Ein ausgebildeter Trainer sucht nach Fehlern im Urprung, die sehr oft in fehlenden Basis zurückzuführen sind.

Was ist Erwärmung? Muss Körperarbeit immer mit Qual verbunden sein? Manche Trainer sind auf dem Drive – „Viel hilft viel.“ Also lassen sie eine Übung immer wieder wiederholen ohne korrekter Bewegungsbeschreibung. Ohne individueller Fehlerkorrektur erreicht ein Trainer und Sportler nicht den gewünschten Erfolg.  Die Vereine kennen oft das Problem, dass Twirler und Vereinstrainer keine Lust mehr haben, weil der Erfolg ausbleibt und die für alle Twirler/Trainer notwendigen Entwicklungsstufen aus unswissen einfach übersprungen werden. Der Erfolg ist so recht kurzfristig, denn ohne korrekter Basis ist es nicht Möglich erfolgreich zu twirlen.    


Der D.T.S.V. bildet Trainer aus!

Der D.T.S.V. bietet ein breites Spektrum an Trainerlehrgängen an. Wenn man als Vereinstrainer bereit ist Verantwortung zu übernehmen, fällt es leicht an einen Ausbildungslehrgang beim D.T.S.V. teilzunehmen.

Ein kluger zukünftiger Trainer weiß, dass es viel anstrengender ist jahrelang – als selbsternannter „Trainer“ auf der Stelle zu treten. An den Turnieren stellt man nicht selten frustriert fest, dass sich dieser oder jener Verein verbessert hat nur wir stecken fest.

Viel zu schnell wird dem Sportlern der schwarze Peter zugeschoben. Er/Sie kommt nicht regelmäßig ins Training, haben keine Lust auf endlose langweilige Wiederholungen.

Manchmal haben die Twirlerinnen mehr Lust auf "Breitensport" und möchten nicht korrigiert werden oder stecken in einer Entwicklungsphase, die nicht wirklich einfach ist – Ein guter Trainer kann so etwas allerdings erkennen!


So liegt es im Aufgabenbereich der Vereinsführung, seine Trainer oder zukünftigen Trainer so gut wie es nur möglich auszubilden. Nur wenn dies von der Vereinsführung unterstützt wird kann der Erfolg kommen. Die Vereinstrainer geben alle Ihr Bestes, dann sollte der Verein sich verantwortlich zeigen und wenn dieser nicht bezahlt wird, wenigstens die Aus- und Weiterbildung zu zahlen. Das Basisausbildungsprogramm vom wbtf kostet 150$ - falls sich Trainer bereit erklären für den Verein zu ehrenamtlich zu arbeiten, könnten diese Kosten vom Verein übernommen werden. Oder man bezahlt den Vereinstrainer für seine Level Stunden, damit dieser seine Kosten selbst tragen kann. Ein Vereinsvorstand kann entsprechend froh sein, wenn man einen Trainer hat.

Die Vereinstrainer - zumeist jung - stehen meist neben seiner regulären Arbeit/Schule/Studium zusätzlich noch Woche für Woche in der Sporthalle.

Sie verbringen den größten Teil der Freizeit, um mit Sportlern gleichgültig ob talentiert oder nicht zu arbeiten. Insbesondere in organisatorischen Dingen kann und muss jedes Vereinsmitglied - auch "Nicht-Twirler" ihre Vereinstrainer unter die Arme greifen, um diese bestmöglich zu entlasten.


  • Voraussetzungen zur Prüfungsteilnahme Trainer C
  • Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Anmeldung durch einen Mitgliedsverein im
  • Deutschen Twirlingsport Verband e.V.
  • Nachweis über die Beherrschung der Grundtechnik im Rahmen der Lehrmethoden Grad 5 des D.T.S.V. (durch bestandene Gradprüfungen)
  • Aufgrund der Umstellung des Gradsystems ist der Nachweis über die bestanden Gradprüfung 5 mit Ablauf des Jahres 2014 zu erbringen.


Förderung des Twirlingsports

Zukunftorientierte Vereine legen Wert auf eine permanente Ausbildung seiner Vereinstrainer. Die Trainer bilden die Basis des Könnenseines jeden Vereins. Je besser die Qualifikation der Trainer, desto größer die Chance einer Herausbildung guter Twirlern. Dies ist die eigentliche Aufgabe einer Twirlingabteilung oder eines Twirlingsportvereins!

Die D.T.S.V. Trainerausbildung gliedert sich in einen fachlichen und überfachlichen Bereich. Training ist Unterricht und muss geplant werden. Übungen müssen auch nach pädagogischen Aspekten beigebracht werden. Im fachlichen Bereich geht es „Rund ums Twirling“ und den unterschiedlichen Turnier-Disziplinen Standardtanz 1-4, Solo, Artistic-Twirl, Artistic-Pair.

Das D.T.S.V. Ausbildungsprogramm bietet viele Einstiegsmöglichkeiten.

Auch ist es im Twirlingsport möglich sich auf unterschiedliche Bereiche im Twirlingsport zu konzentrieren. So bedarf es besonderer Fähigkeiten sich sinnvoll mit Twirlinganfängern zu beschäftigen. „Ach wie aufwendig!“ „Das dauert ja so ewig!“ Ja, jede fundierte Ausbildung braucht seine Zeit und man glaubt es kaum, es macht wirklich Spaß!

Der D.T.S.V. hat in Facebook ein internes Trainerportal, um den Austausch unter den Trainernzu fördern. Alle D.T.S.V. Mitgliedsvereine können bei der Geschäftsstelle ihre Sportwarte und Vereinstrainer für dieses Portal anmelden. Das Besprechen diverser Problemen in einer Gruppe Gleichgesinnter führt zu einer positiven Entwicklung der Vereinstrainer. Es ist auch schön zu erfahren, dass man "nicht allein" mit seinen Problemen kämpft.

Die verantwortlichen in den Vereinen sollten sich jedes Jahr mit der Trainerausbildung beschäftigen, um eine breite Basis im Verein zu haben. Junge Menschen, sind zeitweise im Ausland, oder im Studium beansprucht. So kann sich ein Verein nie zurück legen und all sein Vertrauen und auch Verantwortung auf eine Person legen.

Es ist Ziel das die anvertrauten Sportler bestmöglich auszubilden und immer wieder neue Trainer in die Ausbildung zu schicken.

Der D.T.S.V. hat die Aufgabe Vereinstrainer nach den neuesten Erkennissen auszubilden, damit Twirler mit Freude korrekt und chancengleich ausgebildet werden. Dieser verantwortungsvollen Aufgabe kommt der D.T.S.V. gerne nach. Gute Trainer bessere Leistung.


Ausbildung zum Trainer C - Twirlingsport Was bringt es dem Verein?

Diese Frage haben sich sicherlich schon einige D.T.S.V. Mitgliedsvereine gestellt. Nachdem der D.T.S.V. nun schon seit 1997 als Verband die Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen hat, eine vom DOSB anerkannte Trainerlizenz zu erwerben, wird immer mehr sichtbar, dass Vereine, die sich mit dem Thema qualifizierter Ausbildung beschäftigen, im sportlichen Bereich schnellere Fortschritte machen. Engagierte Vereine die ein pädagogisches sinnvolles Training anbieten können, werden besser wahrgenommen.

Immer mehr Eltern zeigen Interesse ihre Kinder in ein  Training zu schicken, welches "spielerisches lernen" verfolgt.

Zielgerichtetes sportliches Spielen, Rhytmusschulung, lernen sich zu konzentrieren, sich auch körperlich auszudrücken, sehen lernen was richtig und falsch ist, als auch das Erlernen von solzialen Kompetenzen stehen zu Beginn im Vordergrund des Twirlingtrainings. Für diese Form von Twirlingtraining ist eine qualifizierte Ausbildung von Trainern notwendig.



Qualifizierter Trainer – bessere Sportler

Eine Ausbildung zum Trainer C Twirlingsport kostet Geld, Zeit, Mühe, Energie.

Geld: Kosten für die komplette Ausbildung zum Trainer C einschl. Prüfungsgebühren 300,00 € - im Vergleich zu anderen Tanzsportverbänden sehr günstig!

Zeit: Die Traineranwärter müssen an diesen anberaumten Wochenenden ihre geforderten UE absolvieren. Der D.T.S.V. bietet den überfachlichen sowie fachlichen Bereich in konzentrierter Form an. Die bedingt allerdings eine komplette, lückenlose Teilnahme!!

Mühe: Es ist schon mühsam sich durch diese ganzen UE zu arbeiten- Standardsolo, Solo, Artistic Twirl, Artistic Twirl/Pair, Zweibaton, Modern-Dance, Formationstanz, Sportbiologie, Trainingslehre, Pädagogik, Psychologie, Rhythmik, Verbandslehre, Ernährung ,Erste Hilfe……….das ist schon ein nettes Paket, was absolviert werden muss.

Energie: Ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Ohne Energie schaffen es die Vereine nicht ihre Traineranwärter anzufüttern und sie zu bewegen an diesem Ausbildungsprogramm teilzunehmen. Ohne Energie schafft es kein Traineranwärter erfolgreich dieses Ausbildungsprogramm zu Ende zu führen und in den Heimatvereinen umzusetzen.


Wenn die Ausbildung beim D.T.S.V. erfolgreich abgeschlossen wurde,

bieten dies folgende Vorteile:

  • Man hat eigene Trainer, die den Verein in sportlicher Hinsicht auf die Erfolgsspur bringen können.
  • Ein gut durchgeführtes einheitliches Ausbildungsprogramm sorgt für Respekt und mehr Interesse an diesem Sport.
  • Ein sportlich erfolgreicher Verein wird bei der Hallenvergabe stärker berücksichtigt. In der momentanen Zeit der Hallenzeitenknappheit ein nicht zu unterschätzender Faktor!
  • Für lizenzierte Trainer gibt es Zuschüsse von den LSB’s.
  • Ein lizenzierter Trainer C hat in verschiedenen Bundesländern die Möglichkeit aufgrund dieser Lizenzierung Sportunterricht in der Schule zu halten auch wenn er nicht Sport studiert hat. Dies ist im besonderen Maße für Lehrer/Lehramtstudenten interessant, die durch den Trainer C Schein ein drittes Fach unterrichten dürfen und somit bei der Bewerbung einen Vorteil haben.
  • Die Haftung – Unfall im Sportunterricht- ein lizenzierter Trainer ist mit den Haftungsrisiken vertraut. Der Verein ist durch die Lizenz abgesichert. Dieses Thema sollte immer im Hinterkopf des Vereinsvorstandes sein. Die Eltern übertragen die Sorgfaltspflicht über ihre Kinder dem Verein – der an den Trainer – Übungsleiter- oder, wenn es dumm läuft einer Person, die keinerlei Qualifikation hat.
  • Ein sportlich erfolgreicher Verein hat es meist leichter lokale Sponsoren zu finden.
  • Es bedarf viel Verantwortungsbewusstsein um eine Kinder-/ Jugendlichengruppe zu leiten. Ein Trainer C wird in der Ausbildung diesbezgl. geschult – Vorsichtmaßnahmen wie Hilfestellungen, methodischer Aufbau von Übungen, Verletzungsminimierung eingeübt. Anbei ein Auszug aus dem BGB:
  • § 831 BGB   Haftung für den Verrichtungsgehilfen
  • (1) Wer einen anderen zu einer Verrichtung bestellt, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den der andere in Ausführung der Verrichtung einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Geschäftsherr bei der Auswahl der bestellten Person und, sofern er Vorrichtungen oder Gerätschaften zu beschaffen oder die Ausführung der Verrichtung zu leiten hat, bei der Beschaffung oder der Leitung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder wenn der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Zulassung zur Prüfung:

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Lückenlose, aktive Teilnahme am Ausbildungsprogramm
  • Nachweis eines 16-stündigen „Erste- Hilfe- Kurses“ darf zum Zeitpunkt der Prüfung nicht länger als 2 Jahre zurückliegen

Bestehen der kompletten Prüfung lt. Prüfungsordnung. Die komplette Trainerrichtlinie ist auf unter downloads einzusehen.

Der erfolgreiche Abschluss eines Trainer C Scheins erfordert Energie, Ehrgeiz und der Wille dazu, den von uns allen heißgeliebten Twirlingsport auf eine qualitativ höhere sportliche Ebene zu bringen.

Ein lizenzierter Trainer weiß was er tut!

Ein Verein, der seinen Trainern diese Ausbildungsmöglichkeit bietet wird in absehbarer Zeit in der ersten Reihe sein!!



Alles fließt

Regelmäßiges und nachhaltiges trainieren von Basistechniken am Körper und Baton als Standard im Verein einzuführen ist das, was Twirling zu Twirlingsport macht.

Man erkennt das Problem, weiß jedoch nicht, wie man dies am besten lösen kann. Ein anderes Mal scheut man sich etwas Neues zu probieren. In solchen Fällen ist es praktisch, wenn man sich von außen input holt.

Oft genügt ein Gespräch, die Teilnahme an einem Lehrgang oder ein fremder Trainer der neue Horizonte eröffnet. Plötzlich wird alles, was man zuvor als richtig erachtet hat, wieder über den Haufen geworfen.

Alles fließt – heute gut, morgen total überholt. Das ist auch gut so. Nur wer reflektieren kann, hat die Chance sich zu verbessern. Immer wieder gilt es Trainingsbetrieb, seine Arbeit als Trainer, aber auch Twirler immer wieder neu auf den Prüfstand zu stellen.

In den Vereinen werden in Trainertreffen immer wieder neue interessante Ansätze entwickelt, wie man im nächsten Jahr besser wird. Ohne Garantie auf Erfolg probiert man immer wieder mal etwas Neues.


Die Strukturen in den Vereinen sind oft sehr unterschiedlich.

Anzahl der Aktiven, Mitglieder, Trainer, Trainingszeiten, Altersstruktur, all dies wirkt aus und führt immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen. Dabei ist es zwingend erforderlich seine Vereinsziele zu definieren. Diese vielfältigen Kombinationen prägen das individuelle Gesicht eines Vereins.

Interessante Gespräche auch zwischen den Vereinen, wie sie ihre Herausforderungen meistern sind immer wieder Spannend. Der Dialog zwischen Aktiven, Eltern und auch unter Trainern und Vorstände schaffen neue Chancen zur Ideenentwicklung für ein besseres und vor allem effektiveres Training im Verein.


Sind neue Ideen geboren, gilt es diese „nur noch“ umzusetzen.

Der Weg von der Theorie in die Praxis ist nicht selten das Schwierigste am ganzen Vorhaben. Oft tun sich Hürden auf, die den einen oder anderen auch mal an sich und der Welt Zweifeln lassen. Einfacher ist es ja, wenn alles beim Alten bleibt. Ja, dann hat man es leichter. Keine lästiges diskutieren, keine neuen Regeln an denen sich alle halten müssen, keine Werte, keine Neue Ziele. Aber will das schon?

Stephanie Paulus-Reschke