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WE LOVE TO TWIRL - Juroren sind neutral Ehrenamtliche Wertungsrichter sorgen für faire Bewertung

Neutralität ist Pflicht

Ein Wertungsrichter wird an den Turnieren und Wettkämpfen als neutrale Person mit Wohnort ohne Vereinsangabe vorgestellt. Die Juroren haben nach besten Wissen und Gewissen unbeeinflußt zu entscheiden.


Was macht ein Juror?


Aufgaben eines Wertungsrichters D.T.S.V. Wertungsrichter müssen folgenden Kriterien verstehen/nutzen/Weiterentwickeln:

Anschauen,Analysieren und Interpretieren des Basislevels eines Sportlers

• Verstehen, daß gute Technik eine Kombination zwischen Fluss, Schwierigkeitsgrad, Flexibilität und Kontrolle über alle Elemente in einer Choreografie ist. Keines dieser geforderten Elemente werden allein als gute Technik beurteilt.

• Verstehen das korrekte Technik lehren immer das Bevorzugen der Sicherheit eines Sportlers, deren richtige Weiterentwicklung und ästhetische Werte im Vordergrund stellt.

• Ein Wertungsrichter arbeitet mit Disziplinbeschreibungen und deren Einteilung in die verschiedenen Leistungslevel

• Ein Wertungsrichter muss die Erwartungen, die in einem Leistungslevel gefordert werden verstehen

• Ein Wertungsrichter erarbeitet Methoden zur Festlegung des Leistungslevels mit dem „Standard“ und nicht wertet nie pro oder contra teilnehmender Sportler in einer Disziplin

• Ein Wertungsrichter versteht die Wichtigkeit der „Rolemodel“ Videos und trägt mit einer korrekten Anwendung zur Etablierung im D.T.S.V. bei.

• Ein Wertungsrichter gibt keinen Kredit für nicht „perfekt“ ausgeführte Übungen und Bewegungen.

• Ein Wertungsrichter versteht die Wichtigkeit Konstante Entscheidungen zu treffen, die mit der Philosophie des D.T.S.V. als auch Weltverbandes im Einklang stehen

Wie geht ein Wertungsrichter mit Extremen um?

(Sportler, die nicht nachdem Leistungslevel in allen Modes arbeiten)

a) Wo liegen die Toleranzgrenzen

b) Wie geht man mit Fehlern und Drops um

c) Die Wichtigkeit des Hinterfragens der geforderten Kriterien im Vergleich mit der Darbietung

d) Die Wichtigkeit der gleichmäßigen Entwicklung von Körper und Baton

e) Eisberg-Theorie

f) Würstchen-Theorie

g) Sehen – Analysieren – und Interpretation des gestalterischen Konzepts der Darbietung

• Choreografie als Schwierigkeitsgrad

• Kreativität in Kombination von guter Technik

h) Sehen – Analysieren – und Interpretation der Musik

i) Sehen – Analysieren – und Interpretation der Erfolgsquote des Choreograf unter Berücksichtigung seiner/ihrer Verantwortung und die des Sportlers

j) Sehen – Analysieren – und Interpretation die Faktoren der mentalen und physischen Fähigkeiten

k) Sehen – Analysieren – und Interpretation des Schwierigkeitsgrades einer Übung

l) Sehen – Analysieren – und Interpretation des Risikofaktors innerhalb deines Tanzes

m) Sehen – Analysieren – und Interpretation des Leistungslevel des Sportlers in der Darbietung

• Details der einzelnen Bewegungen

• Fehlern in der Darbietung

• technische Mängel ins richtige Verhältnis setzen

• Die Wichtigkeit Musik sichtbar zu machen

• Die Fähigkeit Fehler professionell zu Verstecken

Die Grundeinstellung eines Wertungsrichter sollte sein:

„Sich irren ist menschlich. Weitermachen ohne von diesem Fehler zu lernen ist Unverzeihlich.“  


II. Ethische Aspekte

Definition Ethik: „Ethik ist der Bereich des menschlichen Verhaltens in Bezug auf Moral oder der grundsätzlichen Pflichten. In der Wissenschaft wird Ethik ach als Studium der „richtigen“ Verhaltensregeln verstanden.“

Ehrenkodex bilde die Basis zur Förderung eines hohen Standard an professionellen und gewissenhaftem Verhalten der Juroren. Ethik ist ein sehr weitgefasster Begriff und kann auf alle Bereiche menschlichen Verhaltens angewandt werden. Diese vorgeschriebenen Verhaltensregeln werden sowohl in beruflichen Bereich als auch im privatem Bereich verwendet.

Allgemeine Grundsätze professionellen Verhaltens

• sich körperlich und geistig fit halten

• Vorbild sein für Athleten und Eltern

• sich selbst nicht in schlechten Ruf bringen

• die Jury-Tätigkeit oder den D.T.S.V./WBTF nicht in schlechten Ruf bringen

a) Verhaltensregeln in Bezug auf die Beziehung Juror–Athlet

Der Charakter eines Menschen ist auch ein direktes Ergebnis von Ansichten, Urteilen,Werturteilen und Einschätzungen, die von außen auf den Menschen Einwirken. Dieser großen Verantwortung muss sich ein Juror bewusst sein. Die Fähigkeit und Kompetenz eines Jurors hängt nicht nur von seiner Ausbildung als Juror ab, sondern auch von seinem Verhalten und Ruf außerhalb seiner Tätigkeit als Juror.

b) Das Wohl ergehen des Athleten Dies ist ein Hauptanliegen eines Jurors.

Jede Einwirkung auf den Athleten, ob geschrieben oder verbal sollen beschützend sein.

c) Respekt vor dem Individuum

Die Forderung das Individuum zu respektieren und mit jedem Athleten entsprechend seinem Charakter und Leistungsvermögen umzugehen sind Themen des Ehrenkodex. Es ist eine positive Herausforderung für einen Juror zu jedem einzelnen Athleten und seiner Darbietung eine Beziehung zu finden. Dies gilt auch bei einer großen Masse von Athleten.

d) Objektivität

Weder durch Wort, Handlungen noch durch Einstellungen sollte ein Juror das Recht eines jeden Athleten auf faire und unparteiliche Behandlung Beeinträchtigen. Es soll keine Vorurteile oder Präferenzen geben aufgrund von Stil, vorherigen Fähigkeiten oder Mängel, Hintergründe oder Vereinszugehörigkeit. Jeder Athlet sollte gut gesonnen bewertet werden unter Beachtung seines individuellem Leistungsvermögens.



D.T.S.V.-Bewertungsstandard

Die Juroren bewerten nach dem D.T.S.V.-Bewertungsstandard. Dies ist durch den Jury-Vorsitzenden zu überwachen und zu kontrollieren. Dem Sportwart und/oder dem Präsidium ist durch den Juryvorsitzenden über die Einhaltung des D.T.S.V.-Bewertungsstandards Bericht zu erstatten.


Penalty Schiedsrichter

Es gibt jeweils zwei Penalty-Schiedsrichter für Mehrfach- und Einfachpunktabzüge. Diese werden vom JuryvorsItzenden bestimmt.

Mindestens ein Pentaly-Schiedsrichter für Einfachpunktabzüge muss ein vom D.T.S.V. geprüfter Juror (A-oder B-Kategorie) sein. Die Penalty-Schiedsrichter für Einfachpunktabzüge geben eine gemeinsame Wertung ab. Penalty-Schiedsrichter für Mehrfachpunktabzüge geben zwei getrennte Wertungen ab.

Die Musikzeit wird ebenfalls von zwei weiteren Penalty-Schiedsrichter abgenommen.

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